mirrors
mirrors
»mir­ror ima­ges«
Fo­to­gra­fi­en von Gu­drun Lat­ten

Aus­stel­lung in der Kunst­aka­de­mie Ess­lin­gen, Kla­vier­zim­mer
Er­öff­nung: Frei­tag, 14.10.2016 um 1900 Uhr. Ein­tritt frei.

Die groß­for­ma­ti­gen, auf Alu­mi­ni­um­ta­feln auf­ge­zo­ge­nen Fo­to­gra­fi­en von Gu­drun Lat­ten wir­ken im Aus­stel­lungs­raum wie Ta­fel­bil­der, ähn­lich Ge­mäl­den von sub­ti­ler Far­big­keit.

In der Se­rie »Re­flec­tions« ar­bei­tet die Künst­le­rin mit Spie­geln und Draht. Sie möch­te so die Ober­flä­che und il­lu­sio­nis­ti­sche Tie­fe von Bil­dern er­for­schen. Sie ver­kehrt die Farb­wer­te, so dass Licht ei­ne schwar­ze Far­be auf ih­ren Bil­dern er­hält. Al­le an­de­ren Far­ben zei­gen die Far­be des Kom­ple­men­tär­kon­tras­tes. Die Spie­gel täu­schen ei­ne Tie­fe und Wei­te vor, wel­che nur op­tisch er­fahr­bar ist. Dies wi­der­spricht der Er­fah­rung des Kör­pers im Raum nach ge­wöhn­li­chen Re­geln. Die Il­lu­si­on der Spie­gel zeigt ei­ne an­de­re Re­a­li­tät. Der Draht ver­wan­delt sich zu ei­ner Licht­li­nie. Ei­nes der Er­geb­nis­se die­ser Un­ter­su­chung: Das Spie­gel­bild zeigt es an­ders.






AQUARELL
»qui donne de l´om­bre«
Ei­ne In­sze­nie­rung von Kers­tin Schae­fer

In ih­rer Aus­stel­lung wird sich Kers­tin Schae­fer mit dem Blick auf die un­be­kann­te Sei­te der Din­ge, Bli­cken in die Din­ge hin­ter den Din­gen und in die Tie­fen, kurz, mit dem Schat­ten der Din­ge be­schäf­ti­gen. Die dunk­le Sei­te des Dings, die zu­erst un­ge­se­he­ne - wie ist sie be­schaf­fen, was will sie uns Schö­nes sa­gen?

Rück­sei­ti­ges: Dunk­le, weil un­be­leuch­te­te oder un­be­kann­te Sei­ten von uns oder von Ob­jek­ten, die uns oft so un­be­kannt und al­so be­droh­lich vor­kom­men, die aber meist Ju­we­len in sich ber­gen und das Gan­ze erst ganz und gut sein las­sen, ste­hen im Fo­kus und wer­den durch ver­schie­de­ne künst­le­ri­sche Ein­grif­fe und Vor­ha­ben im Raum the­ma­ti­siert.

Dies wird zu ei­ner orts- und raum­be­zo­ge­nen In­sze­nie­rung von Zeich­nung, Ma­le­rei, Skulp­tur, Ma­te­ri­al und Licht im Aus­stel­lungs­raum Kla­vier­zim­mer füh­ren, die im­mer wei­ter wächst und sich ver­än­dert wäh­rend der Aus­stel­lungs­zeit. Ei­ne Art Wun­der­kam­mer mit La­bor­cha­rak­ter, die auch Re­fu­gi­um und Ort der Selbst- und Welt­be­geg­nung für die Be­su­cher sein wird, die sich ein we­nig ein­las­sen auf den Raum und all die da­rin be­haus­ten Din­ge und Bot­schaf­ten.

Er­öff­nung: Frei­tag, 18. März 2016 um 19:00Uhr






Stadt im Fluss
stadt im fluss 2015
Beitrag der Kunstakademie Esslingen zum Esslinger Kulturfest.


DIE WUNDERWAND: ein Kunstraum, ein Dunkelraum
Angelika Hentschel, Karin Genitheim, Dieter Gungl, Iris Flexer, Kurt Grunow

Stadtbibliothek Esslingen, Eingang Webergasse 4- 6

Freitag, 2.10.2015, 18:30 Uhr - 22:30 Uhr
Samstag, 3.10.2015, 18:30 Uhr - 22:30 Uhr
Sonntag, 4.10.2015, 11:30 Uhr - 15:00 Uhr


Do­zen­ten der Kunst­aka­de­mie Ess­lin­gen ver­wan­de­teln den Kut­scher­saal in ei­ne ex­pe­ri­men­tel­le Kunst­land­schaft, in der sich, von Dun­kel­heit um­schlos­sen, sub­ti­le Er­eig­nis­se voll­zo­gen. Dem Be­su­cher er­öff­ne­ten sich Ein­bli­cke in frem­de und selt­sa­me, ge­heim­nis­vol­le und far­bi­ge Wel­ten.







Konvult III
Das KONVOLUT III
Ein work-in-progress Projekt mit zwei Live-Performances

Das >Kon­vo­lut< be­steht aus 238 Leitz-Ord­nern, die ein kunst­his­to­ri­sches Ar­chiv be­in­hal­ten. Es stammt von ei­nem na­ment­lich nicht be­kann­ten Kunst­his­to­ri­ker aus Lud­wigs­burg und wur­de ver­mut­lich in den 50er und 60er Jah­ren des 20. Jahr­hun­derts mit gro­ßer Sorg­falt an­ge­legt. Das>Kon­vo­lut< birgt ei­nen un­er­mess­li­chen Schatz an Ab­bil­dun­gen und Te­xten. Im ge­hef­te­ten Buch-Zu­stand sind die­se In­gre­di­en­zi­en zwar be­dingt zu­gäng­lich, mu­ten aber eher wie ei­ne voll auf­ge­la­de­ne kul­tur­ge­schicht­li­che Bat­te­rie an. Un­ser Pro­jekt war als ei­ne äs­the­ti­sche Auf­be­rei­tung und Er­schlie­ßung zu ver­ste­hen. Wäh­rend ei­nes län­ger an­ge­leg­ten Pro­zes­ses der Sich­tung und Aus­wahl wur­den im Ga­le­rie­raum Sei­ten aus den Ord­nern he­raus­ge­löst, mit kom­men­tie­ren­den Te­xten und Bild­ma­te­ri­al ver­se­hen, ver­e­delt und ge­rahmt.

Stu­dio: big­ger than life (Kurt Gru­now / Mark-Stef­fen Bre­mer )
S.A.C.mo­del­lers club (Mark-Stef­fen Bre­mer / Ste­phan Tho­mas / An­na We­ber)


Zum Be­ginn und zum Ab­schluss die­ses öf­fent­li­chen Werk­pro­zes­ses hat die Per­for­mance­grup­pe S.A.C. mo­del­lers club mit je­weils ei­nem Per­for­mance- Auf­tritt As­pek­te zu Fra­gen kul­tu­rel­ler Wer­tig­keit auf­ge­grif­fen. Nach öf­fent­li­chen Prä­sen­ta­tio­nen im M.I.K.Lud­wigs­burg und in der Ga­le­rie Strzel­ski in Stutt­gart durch S.A.C. mo­del­lers club war "Das Kon­vo­lut III" nun die drit­te künst­le­ri­sche In­sze­nie­rung die­ses Ar­chi­ves.

Vernissage: (+ 1. Performance): Fr. 27.02.2015, 19:00 Uhr
Finissage: (+ 2. Performance): Fr. 12.06.2015, 19:00 Uhr


Bilder Vernissage






Möglichkeiten etwas mit Kunstwert zu machen
Wundertütenaktion

Präsentation des Fördervereins zum Tag der offenen Tür am 11.10.2014.
Möglichkeiten etwas mit Kunstwert zu machen Möglichkeiten etwas mit Kunstwert zu machen






Möglichkeiten etwas mit Kunstwert zu machen
Möglichkeiten etwas mit Kunstwert zu machen
Eine Ausstellung von Christiane ten Hoevel


Eröffnung: Freitag, 16. Mai 2014 um 19:00 Uhr

Die Aus­stel­lung um­kreist mit bild­ne­ri­schen Mit­teln die Fra­ge: was ist künst­le­ri­sches Han­deln? In Bild und Text­kom­bi­na­tio­nen wer­den Vor­schlä­ge ge­macht für schein­bar all­täg­li­che Hand­lun­gen und In­ter­ven­tio­nen. Die ex­po­nier­te Be­trach­tungs­wei­se führt ganz selbst­ver­ständ­lich zu der per­sön­li­chen Fra­ge: was ist Kunst für mich und wel­che Er­fah­rungs­räu­me bie­ten sich mir? Da­bei sind al­le Ant­wort­mög­lich­kei­ten im Sin­ne ei­nes Ex­pe­ri­ments er­laubt. Frei­heit ist Mut ha­ben.

Christiane ten Hoevel

Chris­tia­ne ten Hoe­vel ist Künst­le­rin und Do­zen­tin aus Ber­lin. Ih­re künst­le­ri­sche Ar­beit dreht sich um die Fra­ge des Han­delns und den da­mit ver­bun­de­nen Er­kennt­nis­mög­lich­kei­ten. Da­zu be­dient sie sich trotz ei­nes Schwer­punkts auf der Zeich­nung al­ler me­dia­len Mit­tel. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen fin­den sie un­ter:
www.christianetenhoevel.com


Be­glei­tend zur Aus­stel­lung fan­den fol­gen­de Ver­an­stal­tun­gen mit Chris­tia­ne ten Hoe­vel statt:
Work­shop: "plas­tisch den­ken"
Vor­trag: „wie künst­le­ri­sches Tun Wis­sen schafft“

Ausstellungsdauer: 16.05. - 31.07.2014






Unterrichtswerkzeuge
Unterrichtswerkzeuge

Eine Ausstellung von Dozenten der Kunstakademie über ihre »Lehrmaterialien«.

Iris Flexer, Mina Gampel, Karin Genitheim, Kurt Grunow, Dieter Gungl, Angelika Hentschel, Birgit Herzberg-Jochum.

Beim Un­ter­rich­ten an der Kunst­aka­de­mie be­nut­zen die Do­zen­ten ei­ne Fül­le ver­schie­dens­ter Ma­te­ri­a­li­en - vom Pin­sel bis zum Text, vom Ge­gen­stand zum Ab­zeich­nen bis zum Far­ben­kreis, von Dias oder Bild­re­pro­duk­tio­nen bis zu Druck­plat­ten, Bild­hau­er­werk­zeu­gen, Bild­su­cher, per­sön­li­che No­ti­zen und vie­les mehr. Do­zen­ten ent­wi­ckeln mit die­sen Din­gen Ide­en, for­mu­lie­ren Bild­the­men, ent­wer­fen Un­ter­richts­ab­läu­fe, sie zei­gen und füh­ren vor: Tech­ni­ken, Ma­te­ri­a­li­en, Vor­ge­hens- und Denk­wei­sen … Idee der Aus­stel­lung ist es, die­se viel­fäl­ti­gen Werk­zeu­ge in ei­ner ex­pe­ri­men­tel­len und spie­le­ri­schen In­sze­nie­rung zu zei­gen und da­mit an­re­gen­de Denk­pro­zes­se aus­zu­lö­sen.

Eröffnung: Sa. 27.07.2013 um 16:00 Uhr zum Beginn unseres Sommerfestes 2013
Dauer der Ausstellung: 27.07.2013 - 30.09.2013

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Unterrichtswerkzeuge Unterrichtswerkzeuge Unterrichtswerkzeuge
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Unterrichtswerkzeuge Unterrichtswerkzeuge Unterrichtswerkzeuge






Zwischen Bannwald und Artparade Zwischen Bannwald und Artparade

Zeichnungen und Druckgrafik von Wolfram Isele

Zeich­nen an der Baum­gren­ze - am Feld­berg als Wie­der­ver­or­tung in die­ser Land­schaft. Mit Bild­hau­er­blick ana­ly­tisch be­ob­ach­tend Raum be­schrei­ben­de Li­ni­en zie­hen, die Baum und Land­schaft als plas­ti­sches Ma­te­ri­al zum In­halt ha­ben.
Zeich­nen in von Men­schen ge­präg­ter Um­ge­bung. Prä­zi­se Be­ob­ach­tun­gen und ver­dich­ten­de Col­la­gen aus All­tag und po­li­ti­schem Han­deln. Dru­cke, bei de­nen Ra­die­rung und Holz­schnitt kom­bi­niert wer­den.

Wolfram Isele

Wolf­ram Isele ist Zeich­ner und Bild­hau­er. Er hat in Karls­ru­he Kunst­er­zie­hung und Bild­haue­rei stu­diert und an der HdK Ber­lin im Mo­dell­ver­such Künst­ler­wei­ter­bil­dung das Auf­bau­stu­di­um zum Künst­ler in der Kul­tur­ar­beit ab­ge­schlos­sen. Nach 18 Jah­ren stadt­teil­be­zo­ge­ner, ge­werk­schaft­li­cher Kul­tur­ar­beit im Stutt­gar­ter Os­ten im Pro­jekt WERK lebt er jetzt als frei­er Bild­hau­er in Ost­heim.

Dauer der Ausstellung: 22.06.2013 - 02.06.2013






Kalium bichromicum Die menschliche Figur und das Portrait als Spiegel der Seele

Zeichnungen und Lithografien von Giovanni Kohm

Die Kunst­aka­de­mie Ess­lin­gen zeigt in ei­ner au­ßer­ge­wöhn­li­chen Aus­stel­lung Zeich­nun­gen von Gio­van­ni Kohm. Der Künst­ler ar­bei­tet in der Ate­lier­ge­mein­schaft der Aka­de­mie stets nach Mo­dell. Doch die re­ale Vor­la­ge ist ihm nicht mehr als ein Vor­wand, um et­was tie­fer Lie­gen­des zu zei­gen. Er malt und zeich­net eben nicht al­lein, was er sieht, son­dern vor al­lem, was er spürt.
Die Aus­stel­lung wur­de am 10. No­vem­ber mit ei­nem Vor­trag des Künst­lers un­ter dem Ti­tel „ Heil­Kunst-Ho­mö­o­pa­thie in Bil­dern“ er­öff­net. Da­bei wur­den von Gio­van­ni Kohm Kunst­post­kar­ten zum Kauf an­ge­bo­ten, de­ren Er­lös als Spen­de an das Ess­lin­ger Hos­piz ging.

Dauer der Ausstellung: 10.11.2012 - 30.01.2013






Stadt im Fluss Stadt im Fluss - Merzbau

In den Räu­men der ‚Ga­le­rie 13‘ (We­ber­gas­se 13) ver­wirk­lich­te die Kunst­aka­de­mie Ess­lin­gen im Sep­tem­ber und Ok­to­ber 2012 als Bei­trag zum Kul­tur­fest ‚Stadt im Fluss‘ ei­ne Raum­in­stal­la­ti­on, die sich vom Merz­bau in­spi­riert in al­len Räu­men der Ga­le­rie auf­bau­te und in­tui­tiv ent­wi­ckel­te. Do­zen­ten der Aka­de­mie wur­den da­bei wäh­rend ‚Stadt im Fluss‘ an dem Ge­bil­de als ‚work in progress‘ tä­tig. Be­su­cher wa­ren zum Schau­en und Ver­wei­len ein­ge­la­den, konn­ten sich aber auch selbst an den Ar­bei­ten be­tei­li­gen.
Ar­beits­ma­te­ria­li­en:
Kar­to­na­ge, weis­se und schwar­ze Far­be, Pin­sel, Heiss­kle­be­pis­to­len, Cut­ter, di­ver­se Licht­quel­len, Au­dio- ,Vi­deo- und Licht­pro­jek­to­ren.

Der „Merz­bau“ von Kurt Schwit­ters war ei­ne drei­di­men­sio­na­le Raum­kon­struk­ti­on, die er im­pro­vi­siert, oh­ne fes­ten Bau­plan, chao­tisch und doch kon­struk­tiv nach den Prin­zi­pi­en der Col­la­ge in den Räu­men ei­ner Woh­nung im­mer wei­ter ent­wi­ckel­te und im­mer wei­ter wach­sen ließ. Das Ge­bil­de um­fass­te neu­ar­ti­ge Räu­me, in de­nen man sich auf­hal­ten konn­te, als auch Hohl­räu­me, in de­nen di­ver­se Ob­jek­te ein­ge­baut und prä­sen­tiert wur­den.
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Stadt im Fluss






Phasenkörper Günther Reger - Phasenkörper

Gün­ther Re­ger in­sze­niert sei­ne Wer­ke in kom­plett ab­ge­dun­kel­ten Räu­men, in de­nen die­se un­ter spe­zi­fi­schen, künst­li­chen Licht­ver­hält­nis­sen wahr­ge­nom­men wer­den kön­nen.
In sei­nen plas­ti­schen und ma­le­ri­schen Ar­bei­ten bringt er phos­pho­res­zie­ren­de Leucht­pig­men­te zum Ein­satz, die in ei­ner ge­nau ab­ge­stimm­ten Licht­cho­reo­gra­fie un­ter Ver­wen­dung von Schwarz­licht der Wahr­neh­mung bis­lang un­be­kann­te Di­men­sio­nen er­schlie­ßen. Die sicht­ba­ren Din­ge schei­nen von sich aus zu leuch­ten, als sei­en sie von ei­nem Ei­gen­licht be­seelt.
Gün­ther Re­ger: "Hin­ter dem Gan­zen steht der bren­nen­de Wunsch die Wirk­lich­keit zu ver­zau­bern, zu ver­wan­deln, zu stei­gern und das bis­lang im­mer wie­der Ge­se­he­ne und Wahr­ge­nom­me­ne in Fra­ge zu stel­len."

Eisberg

'Eisberg' Pigmente auf Nessel, Schwarzlicht. Günther Reger, 2012






Indien by Taxi Birgit Herzberg-Jochum - Indien by Taxi

Die Künst­le­rin Bir­git Herz­berg-Jo­chum prä­sen­tier­te in die­ser Aus­stel­lung Ar­bei­ten, die ih­re Re­fle­xio­nen über ei­ne In­di­en­rei­se im April 2011 the­ma­ti­sier­ten.
Ih­re Ein­drü­cke von ei­ner ihr un­be­kann­ten und in ih­rer Ge­sell­schafts­struk­tur fremd­ar­tig hie­rar­chisch er­schei­nen­den Kul­tur ver­such­te sie zu­nächst in Mo­ment­auf­nah­men fo­to­gra­fisch zu do­ku­men­tie­ren. Aus di­gi­ta­len Er­in­ne­rungs­hil­fen, Com­pu­ter­farb­aus­dru­cken, kon­zi­pier­te sie in ih­rem Stutt­gar­ter Ate­lier in­di­vi­du­el­le Zu­sam­men­schnit­te. Mit die­sem Aus­gangs­ma­te­ri­al ge­lang es ihr in den letz­ten Mo­na­ten ih­re Er­leb­nis­se und Er­fah­run­gen des vier­wö­chi­gen Auf­ent­halts in ver­schie­de­nen Städ­ten Süd­in­di­ens in ei­ner be­ein­dru­cken­den Bil­der­se­rie kri­tisch re­flek­tiert und künst­le­risch-tech­nisch span­nend zu ge­stal­ten.

Oft ent­ste­hen ih­re Wer­ke auf trans­pa­ren­ten Stof­fen, die beid­sei­tig in ma­le­risch auf­wän­di­gen Pro­zes­sen mit Col­la­ge-, Sprüh- und Stick­tech­ni­ken be­ar­bei­tet wer­den. Als di­plo­mier­te Tex­til­de­sig­ne­rin, die sich im Grun­de ih­res Her­zens schon im­mer der Ma­le­rei ver­schrie­ben hat­te, setzt sie spie­le­risch ih­re um­fang­rei­chen Ma­te­ri­al­kennt­nis­se ein. Dass sie für die Se­rie IN­DI­EN by Ta­xi 2011 auch Sa­rees, die tra­di­tio­nel­len Be­klei­dungs­stof­fe der in­di­schen Frau­en, als Bild­trä­ger ver­wen­det, ist im wei­te­ren Be­trach­ten ih­rer nar­ra­ti­ven Bild­spra­che von gro­ßer Be­deu­tung. Die ver­ein­fach­ten Dar­stel­lun­gen von Na­tur und Men­schen in ih­rer all­täg­li­chen Si­tu­a­ti­on ver­schmel­zen zu ei­nem ru­he­vol­len Ge­samt­bild.
Es ist ih­re In­ten­ti­on, den je­wei­li­gen Be­trach­ter mit auf die In­di­en­rei­se ins Bild zu neh­men. Gleich­wohl schickt sie uns auf ei­ne in­di­vi­du­el­le Ent­de­ckungs­rei­se, auf ei­ne Spur kri­ti­schen Wahr­neh­mens aber auch des Be­mü­hens, sich über den üb­li­chen High­light-Tou­ris­mus hi­naus, ein­fühl­sam mit den Wi­der­sprü­chen ei­ner Kul­tur zwi­schen Tra­di­ti­on und Fort­schritt aus­ei­nan­der­zu­set­zen.

Vor­wort zum Ka­ta­log von Dr. Mo­ni­ka Ru­dolph






Papierarbeiten Iris Flexer - Papierarbeiten

Iris Fle­xer zeigt Bil­der und plas­ti­sche Ar­bei­ten, in de­nen sie mit dem Werk­stoff Pa­pier u.a. in Ver­bin­dung mit Ma­le­rei und druck­gra­phi­schen Ver­fah­ren hand­werk­lich viel­fäl­tig um­geht.
In ei­ner plas­ti­schen Werk­rei­he setzt sie sich mit den vier Kar­di­nal­tu­gen­den Ge­rech­tig­keit (ius­ti­tia), Weis­heit (sa­pi­en­tia), Mä­ßi­gung (mo­des­tia) und Mut (forti­tu­do) au­s­ei­nan­der.

Papierarbeiten - Objekte

‚Die Kardinaltugenden - Weisheit‘ (Ausschnitt) Buchobjekte, Iris Flexer 2011
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Papierarbeiten - Bilder

Blick in die Ausstellung, im Hintergrund: "Mohn", Malerei, Collage, Schablonendruck auf Leinwand, je 60x80cm.






Bilderwand IV Bilderwand IV
von Kurt Grunow


Die Aus­stel­lung in der Kunst­aka­de­mie Ess­lin­gen zeigt Bil­der- und Ob­jekt­kon­stel­la­tio­nen, die auf ei­ner ro­sa Wand an­ge­ord­net sind, die ins­ge­samt wie ei­ne „Mi­schung aus Ver­eins­heim­wand und Iko­no­sta­se“ wirkt. Bild­be­zie­hun­gen und Ana­lo­gi­en ver­schie­dens­ter Art sind da­rin als as­so­zia­ti­ons­rei­che, iko­no­gra­fi­sche Struk­tu­ren ein­ge­baut. Mo­ti­ve ver­wand­ter Ord­nungs­mus­ter fin­den sich in­ner­halb der Bil­der­wand selbst­ähn­lich wie­der.

Ab 2. Mai 2011 fand un­ter der Lei­tung von Iris Fle­xer ein Se­mi­nar statt, das die Un­ter­su­chung der Struk­tur der Bil­der­wand zum Aus­gangs­punkt für Nach­for­schun­gen über ei­ge­ne bild­ne­ri­sche Mo­ti­va­tio­nen ge­nom­men hat.

Bilderwand IV

'Rosa Wand' Bilder, Objekte, Montagen. Kurt Grunow, 2011
Pause
Zur Zeit keine Ausstellung

... aber wir arbeiten mit Hochdruck an unserem nächsten Projekt.
Momentan sind wir unterwegs und bereiten die kommende Ausstellung für Sie vor. Schauen Sie immer mal wieder vorbei, oder abonnieren Sie unseren Newsletter um rechtzeitig über die bevorstehenden Projekte informiert zu sein.
   
© Kunstakademie Esslingen